BMW Werk Berlin

500 km liegen hinter mir, der Hintern schmerzt gewaltig trotz Touratech Sitzbank aber es war mir eine große Freude diese Tour geführt zu haben. Gestern morgen trafen sich 8 Motorradfahrer, die das BMW Werk in Berlin kennen lernen wollten und ein wenig Berliner Luft und vor allem BMW Luft schnuppern wollten. Überraschender Weise waren wir eine Gruppe von Suzuki, Yamaha und BMW Fahrern, die einfach nur Interesse daran hatten ein wenig mehr über BMW zu erfahren. Mir konnte es nur recht sein denn irgendwann kriegen wir euch alle! Die Gruppe war perfekt und schon kurz nach dem Start wurde mir klar, dass die Gäste versierte Motorradfahrer waren.  Blinker setzen, Gas geben, überholen und alle hinten dran – so zügig war ich selten unterwegs. Wir lagen gut im Zeitplan, der Stopp zum Mittagessen passte wunderbar und die Stimmung war super gut! Einen Strich durch die Rechnung machte uns leider der Stau auf der Berliner Stadtautobahn, Stop and go und die Uhr tickte.  Ich wusste, dass unsere Supersportler in der Gruppe dem Limit entgegen fuhren also nahm ich die nächste Ausfahrt und rollte an die erste Tankstelle. Frisch getankt ging es weiter, allerdings jetzt im üblichen Stadtverkehr von Ampel zu Ampel. Die Rotphase wurde zu unserem Feind und bei gefühlten 30 Grad war das kein Spaß mehr. Tick, tack – die Uhr tickte schneller als wir vorwärts kamen. Mit 30 Minuten Verspätung am Werk angekommen waren wir zum Glück nicht die einzigen „Nachzügler“. Schnell in Empfang genommen, alles abgeworfen was geht ging es auch schon los mit der Führung.

Nach 1,5 Stunden Wissenswertes und Interessantes über BMW und das Werk, endlosen Laufkilometern waren wir froh es doch noch geschafft zu haben. Der Tag meinte es gut mit uns und das Thermometer stieg stündlich. Jetzt ein lecker Eis, eine lecker Abkühlung – mehr wollten wir gar nicht. Alle waren sich einig- erst einmal raus aus Berlin und dann entspannt Pause machen. 1 Stunde später, unterwegs auf einsamen Landstraßen kam das ersehnte Eiscafe wie gerufen. Eine Kugel Eis nur 0,80 Euro- na dann mal zu und alles probiert was die Theke hergab! Erfrischt ging es weiter gen Heimat. Der Tag neigte sich so langsam dem Ende und die letzten Kilometer bis nach Hause war ein Stück Autobahn angesagt. Jetzt konnte meine neue Hummel mal zeigen was geht, 100, 120, 180 – Bäumchen schüttel dich, Bäumchen rüttel dich – es geht doch, wenn auch mit Schmerzen, die sich nachher durch das „Ich muss in Deckung gehen“ einstellten.

Alles in allem sind alle wieder heile angekommen, hatten einen interessanten und informativen Tag verbracht und eine Menge Kilometer mehr auf dem Tacho.  Ich hoffe wir sehen uns wieder und dann vielleicht auf eine Marke blau-weiß? 

Die Bilder zur Tour gibt es hier: http://www.bilder.almoto.de/tourenbilder-2011/mai-2011/bmw-werksbesichtigung-1-tagestour/

 

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