Sachsenkrad 2012

20130110_192713Es ist die erste Motorradmesse im Jahr und für uns als Dresdner Unternehmen ein MUSS dabei zu sein.
Bereits am Mittwoch startete für uns der Einsatz, die BMW Niederlassung Dresden hatte uns den Auftrag erteilt sämtliche Motorräder für die Sachsenkrad zu transportieren, am Donnerstag dann ein Transportauftrag von Suzuki und schlussendlich waren wir rund um die Uhr damit beschäftigt Motorräder zur Sachsenkrad zu transportieren. Zum Glück spielte das Wetter mit und der Kampf gegen Schnee und Eis war in diesem Jahr kein Thema.
Donnerstag Abend ging es dann an den Aufbau unseres Standes und gegen 20 Uhr war dann endlich alles dort wo es sein sollte. Wir hatten uns zu unserem 10-jährigen Bestehen einen neuen Messestand geleistet, schick und ansprechend und hoffentlich auffallend genug für die kommenden Besucher!

Der erste Messetag startete zum Glück erst 11 Uhr – eine gute Idee fand ich und vor allem um dem Muskelkater ein wenig entgegen zu wirken. Wer bewegt schon in 2 Tagen knapp 40 Motorräder und meint sich danach fit zu fühlen, ich jedenfalls nicht. Dazu kam noch die Anspannung, dass mein Katalog erst heute geliefert werden sollte.

 

Aufgrund des späten Saisonendes Anfang November war es mir in diesem Jahr leider nicht gelungen schon im Dezember meinen Katalog fertig zu stellen. 6 Monate Non Stopp auf Tour und über 30000 Fahrkilometer hatten mir keine Zeit gelassen mich darum zu kümmern.  An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank unserem Grafiker Bodo, der auf seinen Urlaub zwischen den Feiertagen verzichtet hat weil er wusste wie wichtig es mir war den Katalog zur Messe fertig zu haben. Danke auch an das Druckhaus Dresden, die es geschafft haben so kurzfristig meinen Katalog noch zu produzieren und 13 Uhr durfte ich ihn dann endlich in meinen Händen halten! Kleine Dinge im Leben die zu den großen Dingen in meinem Leben zählen und die Messe war gerettet!

Die Messetage vergingen schnell, immer wieder traf ich alte Bekannte, nette Gäste der letzten Tourenjahre aber auch eine Vielzahl interessierter Kunden, die sich für unser Angebot interessierten. Neue Ideen wurden gesponnen,  Kataloge verteilt und die ersten Buchungen getätigt.

Die Sachsenkrad Dresden ist sicher nicht die größte Motorradmesse dafür aber die erste im Jahr und mit 19000 Besuchern doch ganz beachtlich. Mittlerweile gibt es für einige Touren nur noch wenige Restplätze, wie unsere Norwegentour oder der Saisonstart in Andalusien. Für uns ist das ein deutliches Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und genau das anbieten was sich ein Motorradfahrer für die schönste Zeit im Jahr wünscht. Trotz Gruppenreisen bieten wir immer noch genug Individualität an um einen entspannten Motorradurlaub zu erleben, das eigene Motorrad zum Zielort transportieren zu lassen und damit jede Menge kostbare Zeit der An- und Abreise zu sparen. Wir machen das weil wir wissen wie kostbar heute ein Tag im ständig stressigen Alltag sein kann und weil wir mittlerweile gern den Weg auf uns nehmen um Motorräder von Deutschland aus zu transportieren. Es mag schwer vorstellbar sein sich auf 3000 km Autobahnfahrt zu freuen, wenn es z.B. darum geht die Motorräder der Gäste nach Spanien zu transportieren. Je öfter wir den Weg fahren um so mehr wird es für uns ein Stück Heimat, es gibt kein Internet was uns tagtäglich beschäftigt, es gibt schöne Rastplätze und nette Gespräche mit LKW Fahrern, die nichts anderes kennen als die Autobahn und sich trotzdem daran erfreuen und jede Menge phantastischer Sonnenuntergänge zu erleben. Wenn der Fahrtenschreiber sagt, dass für den Tag die letzten Minuten angebrochen sind steuern wir den nächsten Rastplatz an und es macht Spaß die Menschen zu beobachten wie sie auf Reisen gehen und jeder für sich ein Individuum ist. Ich frage mich oft wo all die Menschen jetzt wohl hinfahren werden, was wird ihr Ziel sein und warum sie das tun was sie gerade tun. Es ist spannend und manchmal auch lustig und es macht uns Spaß. Jeder Kilometer der uns dem Ziel näher bringt, jede Aussicht, die wir schon mehrfach genießen konnten, macht es immer wieder abwechslungsreich und bringt jede Menge Erinnerungen mit sich.

Alles in allem sind wir Dienstleister und wir tun es mit viel Herz. Der schönste Moment ist der am Ziel anzukommen, das mediterrane Klima aufzusaugen und sich auf die bevorstehenden Touren zu freuen,  sich vorzustellen wie es ist wenn unsere Gäste am Flughafen ankommen, wir sie dort abholen und dann zur Unterkunft bringen wo jeder sein Baby wieder hat – dann kann der Urlaub beginnen. Ich kann das verstehen weil es mir genauso gehen würde und genau aus dem Grund sind wir so wie wir sind und machen das wirklich gern!

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