Fährt das Navi mit mir oder ich mit ihm?

Und hier mal wieder ein toller Bericht unseres Tourguide Sören von seiner gestrigen Tour.

Samstag, 11. August 2012 – Zeit für die Kundenausfahrt der BMW-Niederlassung Chemnitz. Die Begrüßung hielt gleich eine Überraschung für mich bereit:

Frank (der nette ältere Herr…) wollte sich bei mir für die bisherigen Ausfahrten bedanken und übergab mir ein kleines Geschenk! Ich hatte keine Ahnung was es sein könnte – umso mehr freute ich mich, als ich mein geliebtes Moped im Miniformat sah. Frank hat sich sogar die Mühe gemacht und es in meiner gelben Farbe angemalt, da es das Minimoped wohl nur in silber und schwarz gibt! Also vielen Dank Frank, habe mich riesig darüber gefreut!

Nach Begrüßung und Einweisung starteten wir mit 8 Motorrädern zu neunt in Richtung Norden. Der Tag sollte einiges an kleinen Überraschungen bereit halten…!  Das Wetter konnte sich nicht so recht entscheiden, ob es nun fröhlich ist oder weint – zum Glück entschied es sich ab Mittag für gute Laune!

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass ich die Ausfahrt nicht mit meinem Handy-Navi bestreiten wollte, sondern mir ein Navigon mit speziellem Motorradmodus besorgt hatte. Ich würde jetzt gerne darüber schimpfen, denn das Teil hat uns nur über Bundesstraßen geschickt. Wenn ich dann mal bewusst von der vorgegebenen Route abgewichen bin um Nebenstraßen zu entdecken, wollte es mich pausenlos zurück schicken – anstatt mal was neu zu berechnen…! Aber vielleicht muß ich auch mal einen Navi-Benutzerkurs bei Manu besuchen, man(n) lernt ja nie aus! Unser erster, eher zufälliger Halt führte uns zum Aussichtspunkt Deutzen vom Schleenhainer Tagebau. Der Anblick ist immer wieder beeindruckend.

Anschließend fuhren wir Richtung Markranstädt, wo wir unsere Mittagspause einlegen wollten. Da der anvisierte „Bikertreff“ aber samstags lieber einen Ruhetag einlegt, landeten wir mitten in der „Pampa“ in der wunderschönen Domholzschänke (www.domholzschaenke.de) in der Nähe von Schkeuditz. Diese Lokalität ist wärmstens zu empfehlen: sehr idyllisch, sowie gutes Platz- und Speisenangebot!

Danach setzten wir unsere Fahrt Richtung Torgau fort und es passierte das, was mir bis jetzt zum Glück erspart geblieben war und der Alptraum eines jeden Tourguides ist (keine Angst… kein Unfall…): ich habe drei Familienmitglieder an einer Ampel verloren! Bis ich es gemerkt hatte waren ein paar Ampeln und Abbiegungen weiter, dann noch das Navi ohne Ansage…! Wir haben eine halbe Stunde gewartet und gesucht, aber da die Zwickauer Jungs taff sind und selbst mit Navi´s bestückt waren, haben sie die Tour alleine fortgesetzt. Da ich zur Einweisung die Strecke vorgestellt hatte, wussten alle, dass wir in Colditz den letzten Halt machen wollten. Und so kam womit ich schon nicht mehr gerechnet hatte – die Familie wurde am Eiskaffee auf dem Colditzer Markt wieder vereint! Liebe Zwickauer, sorry nochmal und danke das ihr es mit Humor genommen habt. Aus Fehlern lernt man und ich denke das passiert mir so schnell nicht noch einmal! Nachdem sich die beiden Truppenteile dann noch ein bisschen geneckt haben („Wir wollten nicht mehr mit euch Zwickauern fahren…“ oder „Sagt doch gleich wenn ihr uns los werden wollt…“), verabschiedeten wir uns gegen 17.30 Uhr und traten über Rochlitz die Heimreise an. Am Ende des Tages hatte ich 320 km auf dem Tacho stehen und einige Teilnehmer durch die An- und Heimreise noch mehr!

Was bleibt für mich als Resümee des Tages: noch bessere Einweisung machen, besser aufpassen und nicht auf Navigon´s Motorradmodus vertrauen! Trotzdem war es wieder ein schöner Ausflug mit Euch – gute Stimmung, gutes Wetter und sehr harmonischer Fahrstil!

Bis zum nächsten Mal und dann am 09. September, einem Sonntag. Warum Sonntag? Weil eine besonders tolle Veranstaltung unser Ziel sein wird und die an dem Sonntag stattfinden wird. Ihr dürft gespannt bleiben!

Euer Sören!

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